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Bürgermeisterin Ihbe mit (v. li.) Norbert Velten, Henning Eschemann, Christian Blümel, Ingo Lippmann, Harald Tenzer und Gunter Kröger.
Bürgermeisterin Ihbe mit (v. li.) Norbert Velten, Henning Eschemann, Christian Blümel, Ingo Lippmann, Harald Tenzer und Gunter Kröger.
Foto: Heusing

Die Dornse in einen Partykeller verwandelt

Braunschweig Rockband „The Mix“ aus Neuerkerode spielte beim Jahresempfang der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände

von Rainer Heusing, Braunshwegr Zeitung

Der Jahresempfang 2012 der Arbeitsgemeinschaft der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände (AGW) wird in die Geschichte des Altstadtrathauses eingehen. Denn die Dornse, die gute Stube im Obergeschoss dieses historischen Gebäudes, wurde zum Partykeller.

Dafür sorgte die Rockband „The Mix“ mit stampfendem Beat, Gitarrenriffs und Rocksongs mit eindringlichen Texten wie „Lass mich so sein wie ich bin“. Pröpstin Uta Hirschler gehörte zu den ersten der insgesamt 190 Zuhörer, die es vor Begeisterung von den Stühlen riss.

Bürgermeisterin Annegret Ihbe und Sozialdezernent Ulrich Markurth tanzten in der ersten Reihe im Disco-Schritt mit. Die Klatschmärsche und der Jubel des Publikums waren so laut, dass sie wohl auch am Kohlmarkt zu hören waren.

Die Verpflichtung dieser Band war ein angemessener Beitrag zu den Zielen der freien Wohlfahrtspflege. Denn die Musiker verstehen sich als Botschafter für die Rechte von Menschen mit Behinderung. „The Mix steht für gelebte Inklusion“, sagte Peter Savic, der musikalische Leiter, der in der Neuerkeröder Wohnen und Betreuen GmbH den Musikbereich leitet. Worte wie „Inklusion“ – was den „Einschluss“ aller bedeutet, hier die gleichberechtigte Wertschätzung behinderter und nicht behinderter Menschen – sowie „Integration“ und „Armutsbekämpfung“ kamen auch im Grußwort der Bürgermeisterin vor. Annegret Ihbe würdigte die Bedeutung der freien Wohlfahrtsverbände mit ihren ehrenamtlichen Helfern. Sie seien „ein tragender Bestandteil des sozialen Versorgungsnetzes in Braunschweig“. Die Bürgermeisterin nannte zahlreiche Projekte, die die Stadt mit Zuschüssen fördere. So würden (wie berichtet) 7,4 Millionen Euro in vier neue Kindertagesstätten investiert.

Christian Blümel (Deutsches Rotes Kreuz) als Sprecher der AGW hatte die Gäste in der Dornse begrüßt. Er berichtete u. a., dass „die Mammut-Themen“ wie Kinderbetreuung und Altenpflege mit Fachkräftemangel verbunden seien.

Für die Sponsoren (BS Energy, Landessparkasse, Öffentliche Versicherung, Tenzer-Mineralöl und Brunswiek Marketing GmbH) sprachen Ingo Lippmann von der Landessparkasse und Harald Tenzer, der als Organisator des Jahresempfangs auch die Band aus Neuerkerode nach Braunschweig geholt hatte.

 

- Bürgermeisterin Ihbe mit (v. li.) Norbert Velten, Henning Eschemann, Christian Blümel, Ingo Lippmann, Harald Tenzer und Gunter Kröger. Foto: Heusing -

 

Jahresempfang der Arbeitsgemeinschaft der Braunschweiger Wohlfahrtsverbände in der Dornse

Rund 150 Gäste, darunter Vertreter aus Politik und Wirtschaft, folgten der Einladung zum diesjährigen Jahresempfang der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände (AGW) in der Dornse des Altstadtrathauses. Christian Baron, derzeitiger Sprecher der AGW begrüßte die Gäste, richtete seinen Dank an die Sponsoren BS Energy, Öffentliche Versicherung, Braunschweigische Landessparkasse, Tenzer Mineralöl, Brunswiek Marketing und insbesondere an den Organisator der Veranstaltung, Harald Tenzer aus. In seiner Rede ging er auf das Thema Kinderarmut ein. Armutsbekämpfung müsse mehr sein als nur materielle Sicherung, sagte Baron und verwies auf das Teilhabe- und Bildungspaket. Die Veränderungen durch die Abschaffung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Wegfall der Zivildienstleistenden und dem neugeschaffenen Bundesfreiwilligendienst war ein weiteres Thema seiner Begrüßungsrede.

Bürgermeisterin Annegret Ihbe übernahm erstmals die offizielle Vertretung des Oberbürgermeisters der Stadt Braunschweig. „Die Arbeit der Wohlfahrtsverbände ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Versorgung in der Stadt“, sagte Ihbe, verwies auf die vielen lokalen Bündnisse, die das Miteinander stärken und dankte zugleich den zahlreichen Ehrenamtlichen für ihr zeitintensives bürgerschaftliches Engagement. Auch in den Unternehmen wird der ehrenamtliche Einsatz von Mitarbeitern groß geschrieben. Das bestätigte Christoph Schmitz vom Vorstand der Braunschweigischen Landessparkasse in seinem Grußwort, der darauf hinwies, dass in seinem, aber auch in immer mehr Unternehmen das ehrenamtliche Engagement bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefördert und erwünscht ist.

Harald Tenzer betonte in seiner Rede nicht nur die enorme Bedeutung der Wohlfahrtverbände sondern ging auch auf die unternehmerische Pflicht ein, sich der sozialen Verantwortung zu stellen. Zudem verwies Tenzer nicht nur auf den von ihm ins Leben gerufenen Sozialtransferpreis, der 2012 zum dritten Mal mit einer Preissumme von mittlerweile 20.000 Euro verliehen wird, sondern auch auf ein neues Projekt mit dem Titel „Wir – gemeinsam für Kinder aus Braunschweig“, eine Aktion für sozial benachteiligte Kinder der Stadt.

Harald Tenzer, seit 2003 Organisator des Jahresempfang, freute sich über die wachsende Bedeutung der Veranstaltung und versprach auch für das nächste Jahr die Ausrichtung des Jahresempfangs, dann immerhin schon zum neunten Mal, zu übernehmen.

Für Unterhaltung sorgten in diesem Jahr mit dem Programm "Heitere und bekannte Melodien aus Oper, Operette und Musical" der Tenor KS Latchezar Pravtchev, Sopranistin Susanne Pütters und Pianist Robert Rouche.

Jahresempfang der Arbeitsgemeinschaft Braunschweiger Wohlfahrtsverbände am 16.11.2007

Am 16.11.2007 lud die AGW Entscheider aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wohlfahrtsverbänden zu einem festlichen Abend mit klassischer Musik ein. Die Brunswiek Marketing organisierte dieses Event in der Dornse des Altstadtrathauses Braunschweig.

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